12. Kölsche-Karnevals-Kunst-Triennale

„Mer stelle alles op der Kopp“

In der Session 2016 findet bereits die 12. Kölsche-Karnevals-Kunst-Triennale der Großen Kölner statt.

Zielsetzung

Die Große Kölner Karnevalsgesellschaft e.V. 1882 veranstaltet gemeinsam mit der Kreissparkasse Köln eine Ausstellung, die den Arbeiten von Künstlern rund um den Kölner Karneval mit Pinsel, Fotolinse und anderen gestalterischen Mitteln gewidmet ist. Damit soll ein Einblick in den künstlerischen Teil des kölnischen Brauchtums rund um die 5. Jahreszeit vermittelt werden.

Nicht nur die Karikaturisten und Wagenbauer, die Jahr für Jahr die Persiflagenwagen als wesentliches Element des Kölner Rosenmontagszuges als Kunstwerke schaffen, legen ein beredtes Zeugnis davon ab, wie sich der Karneval von Anfang an auch der Kunst bedient. In den letzten Jahren ist vielmehr festzustellen - vielleicht gerade angestoßen durch die seit 1982 existierende Kölsche-Karnevals-Kunst-Triennale der Großen Kölner -, dass Künstler und Karnevalisten immer mehr aufeinander zugehen. So lassen einige Karnevalsgesellschaften ihre Orden von Künstlern entwerfen und die Große Kölner lässt die Titelseite ihres Liederheftes durch Künstler gestalten. Zwischen Kunst und Karneval bestehen schon lange keine Berührungsängste mehr. Nicht nur dass sich der Karneval der Kunst bedient, sondern umgekehrt zollt auch die Kunst dem Karneval den verdienten Tribut und erkennt an, dass sie ohne die Vitalität dieses närrischen Treibens einen wesentlichen Aspekt des gesellschaftlichen Lebens in der Stadt Köln außer Acht lassen würde. Dazu bedarf es einerseits keiner großen Namen, keines kunstgeschichtlichen Ranges, sondern kann "Volkskunst" entstehen. Andererseits reichen jedoch auch renommierte Kölner Künstler und ausländische Maler ihre Werke zu dieser Ausstellung ein, so dass ebenso wie im Kölner Karneval Barrieren und Hindernisse fallen. So entsteht aus dieser Vielfalt eine "typisch kölsche Melange" und fügt die kölschen K's wie „Köln“, „Karneval“ und „Kunst“ zu einem Mosaik zusammen. Nicht von ungefähr wurde der Rheinische Karneval nicht nur als immaterielles Kulturerbe Nordrhein-Westfalens anerkannt, sondern von Deutschland. Nachdem die vorausgegangenen Ausstellungen ein breites Interesse bei den Künstlern, in der Öffentlichkeit, bei den Medien und den Besuchern der Ausstellung gefunden haben, gehören auch diese Ausstellungen bereits zum Brauchtum. Auch in diesem Jahr (Ausstellung: 2016) werden die hervorragenden Arbeiten von einer Jury ausgewählt.

 

Gezeigt werden maximal ca. 40 Arbeiten aller Art:

  • Bilder
  • Fotografien
  • Collagen
  • Bildhauerische Arbeiten

Eine Teilnahme lohnt sich auch deshalb, weil die Große Kölner wieder beabsichtigt, im Jahr 2016 ein Werk aus den Exponaten auf der Titelseite ihres Karnevalsmagazins „Jecke Zeiten“ zu veröffentlichen.

Am 11.01.2016 um 11:00 Uhr findet erstmals eine besondere Präsentation der Werke statt, bei der die Künstler geehrt werden.

Ab dem 12.01.2016 wird die Ausstellung in der Kassenhalle der Kreissparkasse Köln, Neumarkt 18-24, 50667 Köln, einem breiten Publikum zugänglich sein.

 

Teilnahmebedingungen

Zur Teilnahme sind alle Künstler eingeladen.

Eingereicht werden können Arbeiten in jeder visuellen Kunstform und Technik, auch Plastiken.

Die Bilder dürfen das Format von 0,90 m x 0,90 m einschließlich Rahmen nicht überschreiten. Sie müssen gerahmt und mit einer Hängevorrichtung versehen sein (keine rahmenlosen Bilderhalter). Bildhauerische Arbeiten und Collagen dürfen das Maß 0,30 m x 0,30 m nicht überschreiten.

Jede Arbeit muss auf der Rückseite deutlich lesbar folgende Angaben aufweisen:

-      Name und Anschrift des Künstlers

-      Titel der Arbeit und Entstehungsjahr

-      Technik

-      Versicherungswert

 

Es können bis zu drei Arbeiten eingereicht werden.

 

Jury:

Eine Jury wird aus den eingereichten Arbeiten die Exponate auswählen.

 

Anmeldung:

Die Anmeldung erfolgt auf dem beigefügten Anmeldeformular und ist bis zum 02. Oktober 2015 bei der Geschäftsstelle des

 

Bundesverband Bildender Künstler Köln e.V.

Matthiasstraße 15, 50676 Köln

Frau Gieler (Tel. 0221 258 2113, Di-Do 15-18 Uhr)

 

einzureichen.

 

Einlieferung und Abholung:

Die Einlieferung der Arbeiten erfolgt am Dienstag, dem 06. Oktober und am Mittwoch, dem 07. Oktober 2015, jeweils von 10:00 bis 13:00 Uhr ausschließlich im Haus des Kölner Karnevals, Maarweg 134-136, 50825 Köln, 2. Etage.

 

Die nicht angenommenen Arbeiten können am Donnerstag, dem 26. November 2015, zwischen 15:00 Uhr und 18:00 Uhr, oder am Freitag, dem 27. November 2015, zwischen 10:00 Uhr und 13:00 Uhr, im Hause des Kölner Karnevals, Maarweg 134-136, 50825 Köln, 2. Etage, abgeholt werden. Alle teilnehmenden Künstler werden schriftlich benachrichtigt, ob deren Arbeiten für die spätere Ausstellung ausgewählt worden sind oder ob die Exponatabholung zu einem der o.g. Termine erfolgen muss. Die schriftliche Mitteilung erfolgt bis

Mittwoch, den 18. November 2015.

 

Der Termin zur Abholung der ausgewählten Arbeiten nach Abschluss der Ausstellung wird noch bekannt gegeben.

 

Versicherung:

Die Arbeiten sind vom Zeitpunkt der Einreichung bis zum Termin der Abholung versichert.

 

Publikation:

Die ausgewählten Arbeiten werden durch die Ausstellung und im Internet dokumentiert. Den Exponaten ist eine Kurzinformation beizufügen. Über die Aufnahme der Exponate, deren Veröffentlichung und die Form der Veröffentlichung entscheidet die Jury. Es besteht kein Rechtsanspruch. Die Form der Publikation ist noch zu bestimmen. Der Künstler erklärt sich mit der Verwendung von Abbildungen seines Werkes durch die Große Kölner oder die Kreissparkasse Köln im Rahmen der 12. Kölschen-Karnevals-Kunst-Triennale in allen Publikationsformen, auch im Internet, ausdrücklich einverstanden. Er übertr.gt der Großen Kölner und der Kreissparkasse Köln für Zwecke der 12. Kölschen-Karnevals-Kunst-Triennale die Bildrechte an seinem Werk. Der Künstler verzichtet ausdrücklich auf Honorarforderungen für die Verwendung von Abbildungen seines Werkes durch die Große Kölner oder die Kreissparkasse Köln. Sofern der Künstler einen Wahrnehmungsvertrag mit einer Verwertungsgesellschaft geschlossen hat, stellt er sicher, dass dieser Wahrnehmungsvertrag der oben

vereinbarten Rechteübertragung und dem Verzicht auf Honorarforderungen nicht entgegen steht. Abdrucke oder Nachdrucke außerhalb der genannten Medien erfordern erneut die Zustimmung des Künstlers.

 

Rechtsweg:

Hinsichtlich der Entscheidung der Jury zur Auswahl der Exponate und zur Aufnahme von Ablichtungen der Exponate ist der Rechtsweg ausgeschlossen.

Mit der Unterzeichnung des Anmeldeformulars erklärt sich der Künstler mit den vorgenannten Bedingungen einverstanden.

Wir bitten Sie, Arbeiten, die bereits in früheren Wettbewerben bei uns ausjuriert wurden, nicht erneut einzureichen.