In diesem Monat jährt sich der Todestag von Werner Brock zum dritten Male. Neben seinen vielen Werken, u. a. die „Kölsche Mess für Urjel, Tröt un Trumm“, hat er im Jahre 1990 auch einen Marsch für die Lingen-Brothers geschrieben und vertont. Dieses nunmehr fast 20 Jahre alte Werk ist bisher weitgehend unbekannt und wir möchten es auf diesem Weg einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machen. Marsch der Lingen Brothers
Die Geschichte der Lingen-Brothers
Eine Reihe Männer, die aktiv für die Große Kölner tätig waren, sammelten sich unter dem damaligen Literaten Hans Lingen, um auch durch eigene Auftritte bei der Großen Kölner für sich und andere noch mehr Spaß und Freude zu erleben.
Ein genaues Datum und damit ein Gründungsjahr lässt sich heute nicht mehr feststellen. Deshalb einigten wir uns auf das Gründungsjahr 1972.
Durch den damaligen Präsidenten der Großen Kölner, Heinz-Helmut Simon, erhielten die Lingen-Brothers ihren Namen.
Als bei einer Veranstaltung am Rosenmontag (Redoute) in der Bastei ein Vortrag der „Jacob-Sisters“ nicht so gut ankam, die Gruppe um Hans Lingen (mit der dicken Trumm, Schellenbaum und Gesang) aber umso besser, sprach Heinz-Helmut Simon die namensgebenden Worte: “Wat bruche mir die Jacob-Sisters, mir han doch die Lingen-Brothers“.
Heute kann man den Lingen-Brothers einen gewissen Kultstatus zuerkennen, basierend auf den regelmäßigen Stammtischen, heute im „Kaiser Wilhelm“, unregelmäßigen Hämmchen-Essen, den jährlichen Ausflugsfahrten sowie den Besuchen auf den Friedhöfen, wo wir der verstorbenen Lingen-Brööder gedenken.
Darüber hinaus haben sich die Lingen-Brothers viele Jahre durch tatkräftige Mitarbeit bei vielen Veranstaltungen der Großen Kölner engagiert, sind auch heute noch tätig und haben so die Gesellschaft mitgetragen.